Bauteile dieser Widerstandsklasse weisen eine Grundschutz gegen Aufbruchversuci mit körperlicher Gewalt wie Gegenspringen, Schulterwurf, Hochschieben, Herausreißen auf. Diese Bauteile weisen nur geringen Schutz gegen den Einsatz von Hebelwerkzeugen auf.
Die Entwicklung der Normungsarbeit bezüglich der einbruchhemmenden Türen hat mit dem Erscheinen der nationalen Vornorm DIN V ENV 1627 zu einem vorläufigen Ergebnis geführt. Eine der wesentlichen Neuerungen in dieser Norm ist die Einführung von sechs Widerstandsklassen WK1 bis WK6. Entsprechend der sechs Widerstandsklassen werden die zu erwartenden Tätertypen und das mutmaßliche Täterverhalten zugeordnet. Prüfungen werden in autorisierten Instituten durchgeführt.
Der Gelegenheitstäter versucht, zusätzlich mit einfachen Werkzeugen wie Schraubendreher, Zange und Keile das verschlossene und verriegelte Bauteil aufzubrechen.